Ohne die Sonne gäbe es kein Leben auf diesem Planeten, jedenfalls nicht so wie wir es heute kennen. Die Sonne ist die wichtigste Energiequelle der Erde, fast alle Energie auf der Erde ist letztendlich umgewandelte Sonnenenergie.

Die Fotosynthese ermöglicht den Stoffwechsel der Pflanzen, sie ist aber nur bei Lichteinfall möglich. Pflanzen, die Existenzgrundlage für Tier und Mensch, können also nur grünen und gedeihen, wenn Sonnenlicht einfällt.
Vielfach verwenden wir heute fossile Brennstoffe als Energieträger, die wird aber heute dort abgebaut, wo vor Millionen von Jahren weite Wälder im Sonnenlicht wuchsen. Diese Wälder versanken und wurden mit Erdschichten überdeckt, unter dessen Druck sich das Holz über lange Zeiträume hinweg zu Kohle verwandelte.
Auch der Wasserkreislauf (Verdunstung und anschließendes Abregnen) und die Luftströmungen, also der Wind (Bewegung durch unterschiedliche Temperaturen und Druck) sind auf die Wirkung der Sonneneinstrahlung zurückzuführen.

Zu den Energieformen, die die indirekte Sonnenenergie nutzen, zählt neben Windenergie, Wasserkraft und Gezeitenenergie auch die Bioenergie, wie Holz oder Biogas. Hierbei wird die von den Pflanzen während ihres Wachstums gespeicherte Sonnenenergie entweder durch Aufbereitung (Biogas) oder direkte Verbrennung (Holz) zur Strom- oder Wärmeerzeugung nutzbar gemacht.

Lediglich 3 Energieformen (Gravitationsenergie des Mondes, Tiefen-Geothermie und Atomenergie) können nicht direkt oder indirekt auf die Strahlung der Sonne rückgeführt werden.